Sporttag Sommer 1975 - damit fing alles an !

Ehe der Sportverein gegründet wurde, war bereits die Jugendgruppe aktiv in Sachen Fußball. Im Sommer 1975 veranstaltete sie einen Sporttag auf einer Wiese im "Aul". An einem Sportplatz war zu dieser Zeit noch nicht zu denken. Also wurde wie damals üblich auf einer Wiese dem rundem Leder nachgerannt. Damenmanschaften waren 1975 noch eine Seltenheit und dementsprechend war das Interesse groß, wie wohl das weibliche Gescchlecht mit der Lederkugel umgehen konnte. Die Technik war noch nicht ausgereift, die Kondition litt unter den ersten Jugendsünden (Tabak und Alkohol), aber man war mit Begeisterung bei der Sache. Wenn einer Prophezeit hätte, nach über 30 Jahren würde noch immer Damenfußball in Watzerath gespielt, er hätte wohl ein mitleidiges Lächeln zur Antwort erhalten.

Gründungsversammlung 07.11.1975

Über die Gründungsversammlung des Sportvereines im Jahre 1975 wurde folgendes in der Niederschrift festgehalten: In der kleinen Landgemeinde Watzerath, die knapp 300 Einwohner zählt, ist der Anteil der Jugendlichen an der Gesamtbevölkerung relativ hoch. Die Sportbegeisterung unserer Jugend aus Watzerath, insbesondere aber ihre sportliche Begeisterung in mehreren Sportvereinen der Nachbargemeinden ist allseits bekannt. Es ist daher durchaus verständlich, daß hier der Wunsch, einen eigenen Sportverein zu gründen, schon mehrfach vorgetragen wurde. Die Verwirklichung dieses Wunsches findet seit geraumer Zeit auch die tatkräftige Unterstützung unseres neuen Ortspfarrers Pater Peter Diederich aus Niederprüm. Zur Gründungsversammlung fanden sich am 07.11.1975 nachstehend benannte Personen in der Schule ein:

  • Pater Peter Diederich - Niederprüm
  • Zimmer Peter - Watzerath
  • Kockelmann Jakob - Watzerath
  • Kammers Johann - Watzerath
  • Haas Hubert - Watzerath
  • Hahn Matthias - Watzerath
  • Klasen August - Watzerath
  • Hitzges Wolfgang - Watzerath
  • Nilles Peter - Watzerath
  • Meyer Jakob - Watzerath
  • Lenz Rudolf - Watzerath
  • Lenz Heribert - Watzerath
  • Lenz Quirin - Watzerath
  • Diederich Peter - Watzerath
  • Kockelmann Rainer - Watzerath
  • Rosch Mattias - Watzerath
  • Haas Dieter - Watzerath
  • Link Maria - Watzerath
  • Kronauer Matthias - Watzerath
  • Koschnik Theo - Weinsfeld

Die Leitung der Versammlung lag in den Händen von Heribert und Rudolf Lenz. Heribert erläuterte den Sinn und Zweck der Vereinsgründung, nämlich den Amateursport zu pflegen. Es soll zunächst eine Fußballabteilung mit einer Seniorenmannschaft aufgebaut werden. Weitere sportliche Betätigungen im Bereich des Breitensports sollen später hinzukommen. Nachdem die Anwesenden ihre Mitgliedschaft im Sportverein Watzerth bekundet hatten, wurden folgende Wahlen durchgeführt:

1.Vorsitzender - Klasen August ; 2.Vorsitzender - Jakob Kockelmann; Geschäftsführer - Jakob Meyer; Stellvertreter - Rudolf Lenz; Schatzmeister - Josel Büchel; Stellvertreter - Hubert Haas; Kassierer - Wolfgang Hitzges und Peter Zimmer. Für den Bereich der Fußballabteilung wurde mit einer Funktion beauftragt: Rudolf Lenz als Spielführer, Günter Linden als Trainer und Peter Nilles als Platzwart. Die Versammlung beschloss sodann, dem Sportverein den Namen "DJK Watzerath" zu geben.

1. Trikotsatz 1975

Damit die neue Manschaft auch in einem einheitlichen Outfit auftreten konnte, spendete Hahns Mattchen den ertsen Trikotsatz, die Erstausstattung des Tormannes wurde von Matthias Kronauer gespendet.

1. Meisterschaftsspiel Saison 76/77

Das erste Meisterschaftsspiel wurde in Üttfeld gegen Euscheid ausgetragen. Euscheid war wie Watzerath Neuling und hatte ebenfalls keinen eigenen Sportplatz. Mit 9:0 wurde Euscheid überrollt, der "FC Gompelmann" hatte außer Euphorie nichts entgegen zu setzen. "FC Gompelmann" deshalb, weil damals auf dem Spielbericht ca. 7 mal der Name Gompelmann auftauchte.

Watzerath wurde in der ersten Saison 6. mit 47:46 Toren und 17:23 Punkten. Erster Torschützenkönig wurde Klaus-Josef Enders (Ennesch Dicken) mit 17 Treffern

1980 - 1. Weihnachts-Skatturnier

Im Jahre 1980 fand das 1. Weihnachts-Skatturnier statt. Die Idee dazu hatte Karl-Heinz Kops, der uns auch bei der Organisation und der Durchführung unterstütze. Der Reinerlös der ersten Veranstaltung wurde damals dem Kindergarten pronsfeld übergeben. Im zweiten Jahr fanden über 200 Spieler und Spielerinnen den Weg nach Watzerath. Das 10. Turnier am 26.12.1989, an dem 172 Teilnehmer an den Start gingen, war verbunden mit einer großen Tombola. Der Hauptpreis war ein gebrauchtes Auto im Werte von ca. 3000,- DM. Glücklicher Gewinner war der damalige 1. Vorsitzende des Vereins, Rainer Kockelmann. Heute wird das Weihnachts-Skatturnier durch die KG Watzerath veranstaltet.

Sportplatzbau "Alter Sportplatz" 1981

Einen Sportplatz nach heutigen Gesichtspunkten oder Erfordernissen zu bauen war aus finanziellen Gründen nicht möglich. Bis dahin wurde auf dem Sportplatz des "Vincent von Paul Gynmasiums" in Niederprüm gespielt. Am 05.04.1981 fand eine gemeinsmae Sitzung von Ortsgemeinderat und Vereinsvorstand statt. Nach einer Besichtung vor Ort und Stelle entschloß man sich dazu, die Wiese von Matthias Enders im Pümtal zu schälen, zu planieren und anschließend wieder den Rollrasen auszulegen. Nur 4 Tage später ging es mit frischem Mut an die Tat. Was aber dann auf die vielen Helfer zu kam, war die reinste Knochenarbeit. Hätten nicht so viele Jugendliche und Kinder mit angepackt, die Aktion wäre wohl gescheitert. Ca. 16.000 Rollen Rasen mussten geschnitten gerollt und zwischengelagert werden. Im Anschluß an die Erdarbeiten mussten die Rollen wieder geladen und verlegt werden. All dies geschah in 52 (!) Arbeitsstunden. An jedem Tag waren zeitweise 25-30 Leute bei der Arbeit. Am Sonntag dem 12.04.1981 war das Spielfeld nach nur 4 Tagen fertig.

 

Gründung AH bzw. spätere FZM Watzerath 1982

Bereits 1982 gab es in Watzerath Ansätze für eine Alte-Herren bzw. Freizeitmannschaft. Aktive Spieler aus der 1.Mannschaft wirkten nicht mit. Der eigentliche Sinn einer Freizeitmannschaft wurde jedoch im Laufe der Jahre durch den selbst auferlegten Leistungsdruck verdrängt. Um spielerisch mit den anderen Freizeitklubs mithalten zu können werden heute fast bei allen Teams Akteure angeworben, die auch am laufenden Spielbetrieb in de Kreisklassen eingesetzt werden.

Nach den Jahren des "wilden Fußball" wurden 1986 für die FZM Watzerath Freizeitpässe beantragt. Die vom Fußballverband Rheinland vorgeschriebene Spielberechtigung ist nach dessen Statuten für einen geordneten Spielbetrieb zwingend erforderlich.

Frauen werden Meister der Gruppe Hocheifel 1984

Gründung FZM Weinsfeld 1983

Seit 1983 gehört die FZM Weinsfeld dem Verein an. Mit dem Bau eines Spielfeldes oberhalb der ehemaligen Schule in Weinsfeld wurde eine schöne Anlage geschaffen.

Bau Kinderspielplatz beim "Alten Sportplatz" 1987

Damit auch der mittlerweile vorhandene Nachwuchs sich während den Spielen beschäfftigen konnte, wurde 1987 neben dem Umkleidegebäude ein kleiner Kinderspielplatz geschaffen.

Anschluss der DJK an die JSG Pronsfeld/Lünebach/Arzfeld 86/87

JSG Pronsfeld/Lünebach/Watzerath 87/88

Aufstieg nach Relegationspielen in die C-Klasse 1988

In der Saison 87/88 schien der Traum vom Aufstieg in die C-Klasse wiederum geplatzt zu sein. Prüm Res. wurde Meister, Lasel/F/N wurde Zweiter. Der undankbare 3. Platz berechtigte jedoch dann plötzlich zur Teilnahme an Aufstiegsspielen. Vor dem 1. Relegationsspiel in Herforst wurde die Abwehr noch durch Neuzugang Werner Heyen verstärkt. Am 17.06.88 gings mit Schmetterlingen im Bauch per Reisebus zum Namesvetter DJK Herforst. Mit einem 3:1 Auswärtssieg wurde der Grundstein für den Aufstieg geschaffen. Perfekt wurde alles 2 Tage später im Heimspiel gegen den SV Olzheim. 1:1 endete die Partie in Watzerath.

Erstmals fließendes Wasser und Stromversorgung "Alter Sportplatz" 1988

Im Jahre 1988 erhielt das Gebäude einen Wasser- und Stromanschluß. Eigentlich etwas selbstverständliches, aber für unsere Verhältnisse ein enormer Fortschritt. Im Jahre 1990 wurde, dank Unterstützung durch die Gemeinde, der Verkaufsraum neu gestaltet und Duschen angebaut.

Meister der Saison 88/89 und Aufstieg in die B-Klasse

Durch Manfred Kockelmann und Uli Rowohlt wurde die Mannschaft für die neue Klasse (Saison 88/89) verstärkt. Bereits das erste Pokalspiel gegen Weinsheim/Schwirzheim (8:3) ließ auf eine gute Saison hoffen. Das erste meisterschaftsspiel in neuer Umgebung gegen Mitaufsteiger Feusdorf/esch endete 5:1 für Watzerath. Dies bedeute Platz 1. Der erste Dämpfer kam am 3. Spieltag bei der 1:2 Niederlage gegen Mehlental. Ab dem 6. Spieltag eroberten sich die Mannen um Rudi Schmitz durch ein 4:1 gegen Pelm wieder die Tabellspitze und gaben diese bis zum Titelgewinn nicht mehr ab. Dazwischen lagen jedoch noch 19 spannende und meist hinreißende Spiele. Ein wichtiges remis (2:2) gab es am 20.11.1988 beim schärfsten Rivalen in Prüm. nach dem 1:1 am 17.12 in Winterspelt konnte der kleine Vorsprung über die Winterpause gerettet werden. Auf dem erstmalig durchgeführten Turnier der Herbstmeister unterlag die DJK dem A-Ligisten Lasel/F/N im Finale.Je näher das große Ziel rückte, desto mehr spielten die nerven mit. Am 16.04.89 machte Manfred Kockelmann im Alleingang alles klar. Durch einen 3:1 Sieg in Hillesheim war Watzerath nicht mehr einzuholen.

Das 6:2 gegen Prüm nach 1:2 Pausenrückstand wurde vor über 200 Zuschauern zu einem total Triumph für den Neuling und frischgebackenen Meister. Von den 87 Toren erzielten Migo Willms 28 und Manfred Kockelmann 24 Treffer.

 Stehend v.l.: Matthias Rosch, Uli Rowohlt, Zuschauer, Frank Mayeres, Josef Schütz, Günter Lenz, Albert Kockelmann(Zuschauer) Helmut Kockelmann, Elmar Holper, Trainer Rudi Schmitz, Rainer Kockelmann.
Hockend v.l.: Manfred Kockelmann, Matthias Philippe, Migo Willms, Heribert Lenz, Stefan Thommes, Ralf Wallenborn, Werner Heyen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gründung FZM Grashoppers Niederprüm 1989

Unser jüngstes Mitglied in der Riege der Feizeitmannschaften wurde 1989 in Niederprüm gegründet. Die FZM Grashoppers Niederprüm hat sich einen klangvollen Namen gegeben, kann aber nicht ganz an die Erfolge ihrer Namensvettern aus Zürich anknüpfen.

Sportplatzbau "Neuer Sportplaz" 93/94

Mit der neuen Sportanlage "IM Emet" fängt eine neue Epoche an. Doch ehe es soweit war, galt es viele bürokratische Hindernisse zu nehmen. Im Rahmen der Flubereinigung sollte schnell ein Platz mit Kinderspielplatz und Bolzplatz in Ortsnähe her. Die Landzuteilung hat auch geklappt, nur die Realisierung der gut gemeinten Idee fand nicht die Zustimmmung einer Fachbehörde. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung mußte her, zusätzliches Land mußte auf dem Tauschwege erworben werden. nachdem alle formellen Dinge erledigt waren, kamen 1993 endlich die Baumaschienen zum Einsatz. Mit förderung von Land und Kreis war die Finanzierung gesichert. Nich finanziert war jedoch das Unkleidegebäude. Abgesehen vom Eigenanteil für den Sportplatz hatte die Ortsgemeinde erhebliche Invesstionen für andere Maßnahmen im Ort tätigen müssen. Der Gemeindesäckel war also leer. Doch ein neuer Sportplatz ohne Umkelidekabinen wäre einRückschritt gewesen. Dem Verein blieb also nichts anderes übrig als das haus komplett in Eigenleistung zu bauen und auch die Finazierung zu übernehmen. Unter der Refie von Schatzmeister und "Polier" Heribert Lenz entstand so nach baubeginn im Jahre 1994 das heutige Umkleidegebäude. Lediglich für die Installation der Armaturen der Beregnungsanlage war eine Fachfirma am Werke. Alle anderen Gewerke wurden von Vereinsmitgleidern geschaffen. Jeder war bemüht die Kosten im erträglichen Rahmen zu halten. Den Gönnern sei an dieser Stelle nochmals für die Geld- und Sachspenden gedankt.

Bau Kinderspielplatz beim "Neuen Sportplatz" 1995

Damit wie auch am Alten Sportplatz die Kinder während der Spiele "versorgt" sind wurde im Jahre 1995 auch auf dem neuen Sportplatz ein Kinderspielplatz angelegt. Dieser ist noch größer und schöner geworden als der Alte, so stehen jetzt folgende Geräte zur Verfügung: Sandkasten, Klettergerüst, Schaukeln und Wippen. Zudem wurde Platz geschaffen, damit auch die Kleinen mit dem runden Leder spielen können.

3 x DJK-Kreispokalsieger 1995

Im Jahre 1995 konnte man in drei Sparten den begehrten DJK-Kreispokal gewinnen: Die 1. Mannschaft, die Alten Herren und die Damenmanschaft.